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Gussow, Mel

Begegnungen mit Beckett

224 Seiten
Alexander Verlag Berlin
gebunden, mit 25 s/w Abbildungen, mit einem Gespräch zwischen Thomas Irmer und Klaus Völker, Deutsch von Ulrike Harnisch und Thoralf Seiffert
ISBN: 978-3-89581-151-7

5.00 € (alter Preis: 19.90 €)



mehr zu Thomas Irmer
mehr zu Samuel Beckett (Autor)
mehr zu Mel Gussow (Autor)
mehr zu Klaus Völker (Autor)
PDFLeseprobe aus Mel Gussow, Begegnungen mit Beckett

Samuel Beckett gab keine Interviews. Der Theaterkritiker Mel Gussow traf ihn über zehn Jahre hinweg bis kurz vor seinem Tod und hat diese Begegnungen nachträglich aufgezeichnet. Die Gedächtnisprotokolle sind Annäherungen an Becketts Leben, an seine Stücke und ihre verschiedenen Inszenierungen, an seine Arbeit als Autor und Regisseur.

Ergänzt wird der Band durch Interviews mit Schauspielern, Regisseuren, Freunden und Verwandten Becketts – Billie Whitelaw, Bert Lahr, Jack MacGowran, Mike Nichols, Deborah Warner, Martin Segal und Edward Beckett.
Im Anhang findet sich eine Diskussion der Dramaturgen und Publizisten Thomas Irmer und Klaus Völker über Becketts Arbeit und Wirken in Deutschland (Ost und West).


»Ich ziehe die Grenzen des Theaters der Grenzlosigkeit der Prosa vor. Ich habe mich dem Theater zugewandt als Erholung - von der Schwärze der Prosa. Nach den Romanen war Theater das Licht. Dann wurde es zu seiner eigenen Finsternis.«
Samuel Beckett


PRESSESTIMMEN

»Pflichtlektüre für alle, die sich für Becketts Theater, aber auch für den Menschen Beckett interessieren.«
Plays International, London

»Gussow war in den USA so etwas wie Becketts journalistischer Schatten – einer, der dem eher amüsierwilligen amerikanischen Publikum immer wieder die schwarze Sonne des großen Iren als Licht der literarischen und theatralischen Moderne pries.
Nach längerem Briefkontakt traf Gussow seit Ende der Siebzigerjahre mehrfach mit Beckett in Paris zusammen, meist in einem scheußlich nüchternen, zweitklassig modernen Hotel in Montparnasse. Dort, in der Nähe seiner Pariser Wohnung, pflegte Beckett professionelle Besucher – ohne Kamera oder Tonband – zu empfangen, um ihnen mit freundlicher Geduld oder ironischer Gereiztheit zu erklären, dass er zu seinem Werk nichts zu erklären habe. Gussows Besuch bei Beckett wenige Monate vor seinem Tod 1989 im kargen Zimmer eines Pariser Pflegeheims ist eine der genauesten Schilderungen des kranken, stoisch-sarkastischen Genies, der sich nur noch an Dantes Göttlicher Komödie, seinem Whiskey und Fußball- oder Tennisübertragungen in einem tragbaren Fernseher erfreute. Beckett, erfahren wir, mochte das Spiel von Steffi Graf und zog Jimmy Connors Boris Becker vor.
Bemerkenswert auch Gussows Interview mit Becketts Neffen und Erben Edward, einem Musiker, der Onkel Sams Wohnung bis heute als nichtöffentliches »Heiligtum« bewahrt.«
Peter von Becker, Tagesspiegel (2006)

»Dieses Buch steckt voll interessanter Bemerkungen zu Theater, Literatur und Politik, die man selbst in James Knowlsons monumentaler Biografie von 1996 nicht findet.«
Holger Teschke, Nordwest-Zeitung



BECKETTS KOPF

»Am Rande einer Pappelallee liegt ein Kopf. Durch eine Tür in diesem Kopf kann man hineingehen. Die Welt bleibt draußen.«

Schauen Sie doch einmal rein!
In Becketts Kopf finden Sie die Getränkekarte in unser Beckett-Buch eingebunden – Salute und viel Spaß beim Lesen!


Becketts Kopf
Pappelallee 64
10437 Berlin, Prenzlauer Berg

info@becketts-kopf.de
www.becketts-kopf.de

Öffnungszeiten:
Di-So 20 Uhr bis 4 Uhr