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Hallberg, Jana / Wewerka, Alexander (Hg.)

DOGMA 95
Zwischen Kontrolle und Chaos

454 Seiten
Alexander Verlag Berlin
ISBN: 978-3-89581-047-3

15.50 € (alter Preis: 24.90 €)



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Als Lars von Trier im Mai 1995 auf einer Konferenz zum hundertsten Geburtstag des Films im Pariser Odéon-Theater ein feuerrotes Flugblatt mit dem DOGMA-Manifest präsentierte, hatte niemand damit gerechnet, daß sich eine Reihe von Regisseuren auf der ganzen Welt diesen Geboten der Einschränkung unterwerfen würde - bis die beiden Erstunterzeichner des Manifests, Lars von Trier und Thomas Vinterberg, 1998 in Cannes ihre DOGMA-Filme vorstellten und Das Fest prämiert wurde.
In diesem Buch sind erstmals Texte zu DOGMA 95 versammelt: Die deutsche Übersetzung des Drehbuchs zu Das Fest von Thomas Vinterberg, ein Auszug aus Lars von Triers Tagebuch, das er während der Dreharbeiten zu Idioten führte und die Beichten der DOGMA-Brüder. Außerdem kommen zu Wort: Der Produzent Peter Aalbæk-Jensen, der Kameramann Anthony Dod Mantle, die Schauspieler Elodie Bouchez, Paprika Steen und Jens Albinus, der Drehbuchautor Mogens Rukov, der DokumentarfilmerJesper Jargil, der deutsche Regisseur Andreas Dresen, die Filmtheoretiker und -kritiker Peter Schepelern, Georg Seeßlen und Achim Forst und natürlich die Regisseure der bisherigen sieben DOGMA-Filme: Jean-Marc Barr, Harmony Korine, Søren Kragh-Jacobsen, Kristian Levring, Lone Scherfig, Lars von Trier und Thomas Vinterberg.
Im Anhang findet sich eine Auswahl weiterer Filmmanifeste u. a. von Dsiga Wertow, Alexandre Astruc, Cesare Zavattini, François Truffaut und Werner Herzog.

www.dogme95.dk


PRESSESTIMMEN

»Aufgeschlossene Gespräche, ehrliche Tagebuchnotizen, kundige Essays - die erste richtige Dokumentation über das Film-Phänomen DOGMA 95 ist ein kurzweiliges Lesebuch für den Umgang mit dem Autorenfilm unserer Tage. Es sind Gespräche, die den größten Teil des Buches einnehmen und es so lesenswert machen. Es sind gerade die für den Augenblick gesagten, atmosphärischen Zeugnisse dieser Bewegung, die vom Leid der Regeln erzählen, von Aufbruchstimmung, Veränderungswille, vom produktiven Haß gegen Konventionen, von den Wünschen eines neuen europäischen Kinos.«
Bayrischer Rundfunk


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