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Fauser, Jörg

Der Strand der Städte
Die journalistischen Arbeiten. Herausgegeben von Alexander Wewerka

Alexander Verlag Berlin
Gebunden, mit Lesebändchen. Jörg-Fauser-Edition Band VIII. Mit einem Text von Matthias Penzel
ISBN: 978-3-89581-120-3

ca. 39.90 €

Noch nicht lieferbar. Erscheint Dezember 2008.

mehr zu Jörg Fauser (Autor)
PDFLeseprobe Jörg Fauser "Der Strand der Städte" (Essays)

Gegenwärtig kann nicht mitgeteilt werden, wann und in welchem Umfang Der Strand der Städte (Band 8 der Jörg-Fauser-Edition) mit den gesammelten journalistischen Arbeiten Jörg Fausers erscheinen wird. Die Witwe, Frau Gabriele Fauser, hat durch eine Einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin vom 23.11.2007 das Erscheinen des Buchs mit der vom Verlag getroffenen Textauswahl (ca. 1600 Seiten mit fast sämtlichen von Jörg Fauser zu seinen Lebzeiten veroeffentlichten Texten und Interviews von 1959 bis 1987) untersagen lassen. Der Verlag hat dagegen Widerspruch eingelegt. Das Landgericht hat den Termin zur mündlichen Verhandlung für den 13. Mai 2008 anberaumt.
Ergebnis dieser Verhandlung: Das Verfahren ruht bis auf weiteres. An einer aussergerichtlichen Lösung wird gearbeitet …


»Als ich jung war, wollte ich Schriftsteller werden. Später, als ich Schriftsteller geworden war, und manchmal heute noch, bedurfte ich starker Betäubungen, um nicht die Manuskripte zu zerreißen, die Schreibmaschine in den Müll zu werfen und dorthin zu gehen, wo das eigentliche Leben zu vermuten war. Schriftsteller wie Hans Frick machen mir immer wieder klar, daß es keinen Unterschied zwischen dem Schreiben und dem Leben gibt, wenn das Leben, sofern es würdig ist, zum Schreiben führt, und das Schreiben, sofern es wahrhaftig ist, zum Leben.« Jörg Fauser


PRESSESTIMMEN

»In den journalistischen Arbeiten kann man den ganzen Fauser-Kosmos, den Weltreisenden und den großen Literatureuphoriker wiederfinden. Den großen Verehrer und In-Spuren-Geher, dessen Essays über Hemingway, Fallada und vor allem seinen Lebensschriftsteller Joseph Roth zum Schönsten und Liebevollsten gehören, was über Literatur seinerzeit geschrieben wurde.«
FAZ am Sonntag

»Seine deutsche Heimat hat er nie geliebt, aber ihr trotzdem einige der hässlich-schönsten Porträts und präzisesten Sittengemälde geschenkt, die immer aus dem Bewusstsein geschrieben sind, dass dort, wo die einfachen Menschen straucheln, die wirklichen Wahrheiten fernab jeder Parlamentsrealität zu finden sind. Unten, wenn sie nichts mehr zu verlieren haben, sind meine Landsleute am erträglichsten. Erst wenn das Leben sie besiegt hat, werden ihre Lieder heiter, ihre Reden gelassener, ja bisweilen sogar ihre Gedanken frei...
Was Jörg Fauser noch alles journalistisch auf die Beine hätte stellen können, wird für immer unklar bleiben. Was aber besteht, ist ein journalistisches Werk, das in seiner unbedingten Parteinahme und Leidenschaft eine ganze Zunft darauf verweist, wozu sie imstande wäre, wenn sie sich mehr trauen würde. Fausers Reportagen sind Geschichten, die dazu appellieren, in die Welt, über die man schreibt, auch wirklich zu gehen. Schließlich galt für Fauser bis zum bitteren Ende das, was er selbst über Raymond Chandlers Privatdetektiv Philip Marlowe schrieb: ... und ein Mann lädiert und skeptisch und melancholisch, mit vielen Wassern gewaschen, aber immer noch ehrlich, ein Mann auf der Suche nach der verborgenen Wahrheit, macht sich auf den Weg ...«
Der Standard











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