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Tarkowskij, Andrej
Die versiegelte Zeit
Gedanken zur Kunst, zur Ästhetik und Poetik des Films
408 Seiten Alexander Verlag Berlin Aus dem Russischen übertragen von Hans-Joachim Schlegel. Mit einem Vorwort von Dominik Graf und einem Nachwort von Hans-Joachim Schlegel. Neuausgabe der 1984 erschienenen deutschen Erstausgabe. Gebunden mit Schutzumschlag, Fadenheftung, zahlreiche s/w Abb ISBN: 978-3-89581-200-2
28.00 €

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»Mein Jahrhundertbuch.« (Gerhard Roth in der Zeit )
Der russische Regisseur Andrej Tarkowskij gehörte zu den ungewöhnlichsten Filmemachern des 20. Jahrhunderts.
In diesem Buch äußert er sich über seine Berufsauffassung und Regiearbeit, zur Rolle des Schauspielers und des Publikums, zur Kamera, zur Musik, zum Drehbuch, zur Montage etc. Er beschreibt die Entstehung seiner Filme, entwickelt anhand der Filmbeispiele seine Filmtheorie, schreibt über philosophische Strukturen und künstlerische Umsetzung und verteidigt den Film als Kunst, die Lebensaufgabe für ihn ist.
»In den quälend langen Pausen zwischen den einzelnen Filmen, hatte ich genügend Muße, über das Ziel nachzudenken, das ich in meinem Schaffen verfolge, über das, was die Filmkunst von anderen Kunstarten unterscheidet, worin ich ihre speziellen Möglichkeiten sehe. Dieses Buch ist für mich eine Art Suche nach einem umfassenden, unabhängigen selbst.« Andrej Tarkowskij
Tip
Tarkowskijs letzter Film Opfer ist bei absolut medien auf DVD erschienen, in einer Einzelausgabe und in einer Doppelausgabe.
PRESSESTIMMEN
»Tarkowskijs filmisches Werk ist innovativ und einzigartig. Seine Gedanken sind – wie seine filmischen Meisterwerke – ein Kaleidoskop, das beim Durchsehen jedes Mal ein anderes Muster zeigt.« Die Zeit
»Neben seinen allgemeineren Überlegungen zum Kino erfährt man sozusagen alles, was Tarkowskij über seine eigenen Filme zu sagen hat. Er scheut sich dabei nicht, ganz im Detail von der "Bedeutung" einzelner Bilder zu sprechen, von jener Aufladung also, der die meisten Regisseure gerade aus dem Weg gehen. (...) Man dürfe aber die Regeln, die man aufstelle, durchaus brechen, schreibt er weiter – und bekennt sich damit zur Freiheit der künstlerischen Entscheidung jenseits des ästhetischen Konzepts. Und diese Freiheit ist es im hohem Maße ja schließlich auch, für die wir seine Filme sehen.« Verena Lueken, FAZ
»Im Falle von »Die versiegelte Zeit« aber ist es schlichtweg die ganz besondere Qualität des Textes, die die Neuauflage des Alexander Verlags so nötig, folgerichtig und großartig macht.« Schnitt Online
»Andrej Tarkowskijs erstmals 1984 erschienenes, unter Cineasten legendäres Buch (…) nimmt sich ein Vierteljahrhundert später noch ebenso faszinierend und zeitlos wie das filmische Schaffen des russischen Auteurs.« RAY-Filmmagazin
Der Übersetzer und Tarkowskij-Spezialist Hans-Joachim Schlegel im Gespräch mit der Deutschen Welle, hier zum Nachhören!
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