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Glenn Gould

* 25.09.1932
04.10.1982

Leseprobe NAHAUFNAHME Glenn Gould
»Geben Sie mir eine halbe Stunde Ihrer Zeit und Aufmerksamkeit und ich könnte jedem von Ihnen beibringen, wie man Klavier spielt – alles was man über das Klavierspielen wissen muß, kann in einer halben Stunde gelehrt werden.« Glenn Gould

»Die Sinfonie in g-Moll besteht aus acht bemerkenswerten Takten umgeben von einer halben Stunde Banalität.« Glenn Gould über Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie in g-Moll


Glenn Gould, geboren am 25.September 1932 in Toronto, gilt als einer der originellsten und eigenwilligsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Er schrieb seine eigene Legende mit seinen unkonventionellen Interpretationen, seinem großartigen Klavierspiel und seinem bemerkenswerten Auftreten: Unvergessen bleibt seine ungewöhnliche Haltung auf seinem niedrigen Stuhl sowie das stille, leidenschaftliche Mitsummen zu seinen Interpretationen am Flügel.

Gould studierte Klavier, Orgel und Musiktheorie in Toronto. Mit seiner ersten Einspielung der Goldberg-Variationen 1955 wird er weltberühmt. Mit 32 Jahren beendet er seine internationale Konzertkarriere und macht nur noch Studioaufnahmen. Neben seinem interpretatorischen und kompositorischen Werk betätigt er sich als Autor und Produzent von Dokumentationen und Hörspielen für den Rundfunk und schreibt unter verschiedenen Pseudonymen Kritiken und musiktheoretische Essays. Für viele Kenner gehören seine Schriften zum Brilliantesten, was je über Musik geschrieben wurde.
Er starb an den Folgen eines Schlaganfalls.

Den Schriftsteller Thomas Bernhard inspirierte Gould zu dem Roman Der Untergeher.


»Erst 32 Jahre alt, vielbegehrter Superstar der Klavierszene, verwöhnt von Höchstgagen und ausverkauften Konzertsälen, hatte sich Glenn Gould in die Einsamkeit Torontos und der Tonstudios zurückgezogen. Kompromisse machte er nicht. Seine Menschen- und Öffentlichkeitsscheu ging so weit, dass es ihm späterhin angenehmer war, selbst mit guten Freunden (erst recht mit Interviewern und Kollegen) zu telephonieren - als mit ihnen direkt zu reden. (...) Er war ein faszinierender, frei und genial selbstaendig, ja eigenwillig der Musik zugewandter Kuenstler. Wer je dem mitreissenden Glanz seines Wesens erlag, wird ihn kaum je vergessen und dem Mittelmass gegenueber schrecklich unduldsam sein.«
Joachim Kaiser in Große Pianisten in unserer Zeit (Serie PIPER)

»Er wollte alles kontrollieren, was mit Kommunikation zu tun hatte. Er ging dabei so weit, dass er das Publikum meiden wollte, um nicht beeinflusst zu werden, um etwas Vollendetes schaffen zu können, ein Ganzes aus Musik und Kommunikation, mit elektronischen Geräten. Er war ein sehr eigenartiger Mensch und irgendwie aus einer neuen Welt.« Yehudi Menuhin

Weitere Infos unter:

www.glenngould.com
www.glenngould.ca

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NAHAUFNAHME: Glenn Gould
Cott, Jonathan
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9.90 €   

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